Positionen

Für einen menschenwürdigen Kanton Zürich

Seit dem offenen Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 haben die globalen Migrations- und Fluchtströme drastisch zugenommen. Hintergrund ist die wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, eine zunehmende Anzahl imperialistischer Kriege, sowie die Verschärfung von Ausbeutung, Rassismus und Sexismus weltweit. Die Menschen können bei ihrer Flucht und Migration dem Kapitalismus jedoch nicht entkommen. Den Migrations- und Fluchtströmen wird wiederum mit verschärfter Ausbeutung, Rassismus und Sexismus begegnet. Dies soll die Arbeiter*innenklasse in Menschen mit und ohne inländischen Pass spalten, und so dafür sorgen, dass kein Widerstand gegen das System entsteht. Gegen diese künstliche Trennung der Menschen wehren wir uns, und stellen der Krise des Kapitalismus unsere sozialistische Vision entgegen, denn „was sind schon Pässe aus Papier!“.

Forderungspapier Migration

Für einen feministischen Kanton Zürich

Die Tradition des feministischen Kampfes ist lang und bewegt. Frauen* sind für ihre Überzeugungen gestorben und wurden eingesperrt, haben sich massiven Repressionen ausgesetzt und wurden verfolgt. Vieles wurde geschafft, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Trotz anhaltender und nachweisbarer Diskriminierung in unterschiedlichsten Lebenssituationen muss kaum eine Bewegung ihre Existenz so häufig rechtfertigen, wie die feministische. Immer wieder wird die Gleichstellung der Geschlechter ausgerufen, immer wieder werden geschlechterspezifische Verhaltensweisen und Realitäten negiert, immer wieder werden Übergriffe bagatellisiert. Wir setzen uns ein für einen queerfeministischen Kanton Zürich, für die Anerkennung von Care-Arbeit, für Lohngleichheit und gegen den strukturellen Sexismus in unserer Gesellschaft.

Positionspapier Feminismus

Für einen ökologischen Kanton Zürich

Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen. Die Gletscher schwinden, die Temperaturen steigen. Im Sommer müssen eher die Tage ohne Ozonwertüberschreitung als jene mit gezählt werden. Doch gerade beim Umweltschutz wird massiv gespart. Im dichtbesiedelten Kanton Zürich wird weiter eingezont und gebaut. Umweltschutzmassnahmen werden von bürgerlicher Seite sowohl auf nationaler, als auch auf kantonaler Ebene immer wieder verhindert. Es ist höchste Zeit die Notbremse zu ziehen! Wir müssen die Emissionen von Treibhausgasen drastisch verringern, in den öffentlichen Verkehr investieren und dem ewigen Wachstum auf Kosten der Umwelt einen Riegel schieben.

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